Margarete Rodenbach-Stadler - Logo
Praxis für Psychotherapie, Coaching & Persönlichkeits­entwicklung

Selbstorganisatorische Hypnose in Düsseldorf-Vennhausen

Ist eine moderne, wissenschaftliche Hypnose und Hypnosetherapie, die eingesetzt wird für Problemlösung, Selbstentwicklung und Heilbehandlung.

Frei von Fremdbestimmung eröffnet die „Selbstorganisatorische Hypnose“ neue Möglichkeitsräume für Leben und Beruf.

Um den Unterschied zwischen der herkömmlichen Hypnose und der von mir hier angebotenen „Selbstorganisatorischen Hypnose“ deutlich zu machen, möchte ich diese besondere Form der Hypnose im Folgenden näher beschreiben

Warum ist Selbstorganisatorische Hypnose so erfolgreich?

Häufig wird der Begriff „Hypnose“ so verwendet, als wären alle Arten von Therapie, die  in Hypnose stattfinden, gleich.

Tatsächlich ist es so, dass bei der „klassischen“ Hypnose und bei der, noch kaum bekannten „Selbstorganisatorischen Hypnose“, sehr unterschiedlich gearbeitet wird.

Das Wort "Hypnose"  selbst bezeichnet einen bestimmten geistigen Zustand (auch "Trance" genannt), der dem Menschen angeboren ist und der zuweilen spontan eintritt, der aber auch für die Therapie gezielt herbeigeführt werden kann.

Herkömmliche Klassische Hypnose

In der bekannteren Klassischen Hypnose geht es darum, den Patienten zunächst mit verschiedenen Methoden der Tranceeinleitung in einen möglichst tiefen Trancezustand zu bringen.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass im Trancezustand bestimmte Kontrollfunktionen des Bewusstseins abgeschwächt sind und die Bereitschaft, Neues zuzulassen, höher ist.

Ist dieser tiefe Trancezustand erreicht, beginnt der Therapeut mit „Suggestionen“.  Dem Unbewussten des Patienten werden solche Lösungsideen oder Gedanken sehr nachdrücklich immer wieder und wieder angeboten, die krank machende Vorstellungen des Patienten ersetzen sollen. Um die Trance zu halten, spricht der Therapeut fast ständig zu dem Patienten.

Die Entscheidung, was wohl für den Patienten gut und richtig ist, mit welchen Suggestionen gearbeitet wird, liegt dabei meistens in der Hand des Therapeuten. Das kann gut passen, es kann aber auch das für den Patienten Falsche sein.

So kann das Symptom des Patienten einen wichtigen Sinn für ihn haben.

So kann zum Beispiel Migräne, manchmal (aber bei weitem nicht immer), den Sinn haben, den Patienten vor Überlastung zu schützen, wenn er zu rücksichtslos mit sich umgeht. Das Unbewusste erzeugt dann zum Beospiel einen Migräneanfall, der dann zu einer Zwangspause führt.

In diesem Fall hat das Symptom einen positiven Sinn für den Patienten, der ersatzlos wegfällt, wenn die Migräne „weghypnotisiert“ wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein neues Symptom auftaucht, welches die „Aufgabe“ der Migräne als „Notbremse“ übernimmt, ist daher sehr hoch.

Und zwar deshalb, weil nicht den einen, alles entscheidenden Schritt tiefer gegangen wird, zur Ursache des Problems – warum ist der Patient so rücksichtslos gegen sich selbst, dass nur ein Migräneanfall ihn vor sich selber schützen kann?

Kurzfristig wirken die klassischen Verfahren gut, da aber Suggestionen ihrer Art nach Manipulationen sind, wenn auch gut gemeinte, befreit ein unabhängiger Geist sich meist bald wieder von ihnen, so das die Symptome immer wieder auftreten (oder neue Symptome hinzukommen), weil die wahre Ursache nicht beseitigt wurde.

Wichtig ist hier die  Ursache eines psychischen Problems herauszufinden, das sich in psychischen, psychosomatischen oder auch  rein körperlichen Symptomen ausdrücken kann. 

Selbstorganisatorische Hypnose

Um die wahre, auf der tiefsten Ebene zugrunde liegende Ursache heilen zu können, wurde die Selbstorganisatorische Hypnose entwickelt. Sie bietet ganz neue, in Hypnose stattfindende Therapieverfahren, die genau diese tiefsten Ursachen der Probleme zu erreichen in der Lage sind.

Darüber hinaus kann mit Selbstorganisatorischer Hypnose auch beim Auftreten von Widerständen in der Therapie konstruktiv weiter gearbeitet werden, während die Klassische Hypnose hier an ihre Grenzen stößt.

Selbst-Individuation

C.G. Jung* hat den Begriff der „Selbst-Individuation“ geprägt. Dieser Begriff bezeichnet eine Art von innerem Wissen, wie der einzelne Mensch werden soll und wie er ein ihm gemäßes, glückliches und vor allem sinnvolles Leben führen kann. Diese Selbst-Individuation umzusetzen ist eine lebenslange Aufgabe jedes Menschen.

Dies kann von Anfang an gut gehen und glatt verlaufen. Wenn der Mensch immer so lebt, wie es sein persönlicher innerer (unbewusster) Lebensplan, als für ihn richtig vorsieht, dann ist der Mensch glücklich und zufrieden.

Er kann gut arbeiten, ist gefühlsmäßig nicht gehemmt, hat ein stabiles Selbstwertgefühl, unterhält gute, befriedigende Beziehungen zu anderen Menschen, und er ist kaum körperlich krank.

Er kann sich den unterschiedlichen Anforderungen, die das Leben in verschiedenen Lebensphasen für ihn mit sich bringt, gut stellen und sie bis zum Lebensende gut meistern. Dieser Mensch kann dann, nach einem erfüllten Leben, eines Tages im Frieden mit sich selbst sterben.

Wenn aber jemand aus diesem positiven Lebensplan aussteigt oder – häufiger – durch irgend etwas daran gehindert wird, diesem Plan zu folgen, dann erkennt das Unbewusste, dass dieser Mensch nicht sein ihm gemäßes Leben lebt.

Und weil dadurch die Möglichkeiten der Entfaltung dieses Menschen „verschenkt“ werden, weil dadurch die Gefahr droht, dass das Leben vielleicht vertan werden könnte, beginnt das Unbewusste den Versuch, den Menschen wieder „auf den richtigen Pfad“ zurück zu bringen.

Dazu erzeugt es Symptome.

Selbstorganisatorische Hypnose ist ein durch und durch freiheitlicher Selbst-Heilungsprozess, bei dem das Unbewusste des Patienten der Experte ist, der die Lösung kennt und  der weiß, wie die Heilung geschehen muss - und nicht der Therapeut oder das Bewusstsein des Patienten. 

Deshalb geht dann, wenn man dem Unbewussten als Experten auch die Führung der Therapie überlässt, die Heilung zügig voran und es wird keine Zeit „auf dem Holzweg“ verschwendet.

Es entsteht auch keine Verwirrung beim Patienten, wie manchmal bei herkömmlichen Therapien, wenn eine Suggestion (bei der Hypnose) oder eine Interpretation oder Deutung oder Lösungsidee bei einer anderen Therapieform vom Patienten innerlich als „irgendwie falsch“ oder „nicht passend“ empfunden wird.

Manchmal wehrt sich das Bewusstsein gegen die tatsächlich richtige Lösung, es leistet Widerstand. Es kann aber auch sein, dass die Lösungsidee oder Suggestion tatsächlich für den Patienten falsch waren.

Da  dies bei konventionellen Behandlungsverfahren aber nicht, wie bei Selbstorganisatorischer Hypnose,  schnell, einfach und zuverlässig festgestellt und ausgedrückt werden kann, geht die konventionelle Therapie dann unter Umständen trotzdem mit diesem falschen Lösungsansatz weiter.

Das kann sogar dazu führen, dass der Patient falsche Bilder von sich selbst entwickelt, die ihn von der Lösung seiner wahren Probleme noch weiter entfernen.

Um dies zu vermeiden, wird in der Selbstorganisatorischen Hypnose jeder Schritt durch das Unbewusste des Patienten geprüft und gebilligt oder abgelehnt, oder vom Unbewussten so verändert, dass es für den Patienten ganz individuell „passt“.

Der Therapeut stellt die Methode zur Verfügung, er hilft dem Patienten, die Lösungssysteme aufzubauen, mit denen er dann später lebenslang mit Selbsthypnose arbeiten kann, und begleitet ihn auf seinem Heilungsweg.

Die Heilung ist aber immer Selbst-Heilung, sie ist die kreative Leistung des Patienten selber, der Hypnose für sich nutzt, um auf den Weg seines Lebenssinns zurück zu finden.

Selbst-Entwicklung

Gleichzeitig fördert die Selbstorganisatorische Hypnose die Entwicklung des Menschen, so dass manchmal die Lösung des Problems in einem großen Entwicklungsschritt nach vorn besteht, den der betreffende Mensch bis dahin, blockiert durch ein Problem, nicht machen konnte.

Aber auch seelisch gesunde Menschen können diese Möglichkeiten zur Entwicklung durch Selbstorganisatorische Hypnose nutzen, beispielsweise um Kreativität oder Konzentration zu fördern, den Erfolg im Beruf zu verbessern oder die eigene Spiritualität zu entwickeln, um mit größerer Sicherheit Entscheidungen treffen zu können,  und vieles mehr.

Es immer wieder eine Freude, zu erleben, wie Menschen sich mit großer Kreativität und der Weisheit ihres eigenen Unbewussten selbst heilen und entwickeln.

Sie dabei zu begleiten Symptome nicht nur an der Oberfläche zu behandeln, sondern zu einer echten, dauerhaften Heilung beizutragen, ist auch für den Therapeuten eine besondere Herausforderung.


* Individuation nach Carl Gustav Jung

Zitat (1933) des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung:

Individuation bedeutet: zum Einzelwesen werden, und, insofern wir unter Individualität unsere innerste, letzte und unvergleichbare Einzigartigkeit verstehen, zum eigenen Selbst werden. Man könnte „Individuation“ darum auch als „Verselbstung“ oder als „Selbstverwirklichung“ übersetzen. Jung betrachtete den Individuationsprozess als einen lebenslangen, unvollendbaren Prozess mit einer stetigen Annäherung an ein „fernes Ziel“, für den der Tod die letzte Grenze ist. Auf dem Weg seiner Individuation ist der Mensch immer wieder gefordert, sich aktiv und bewusst den neu auftauchenden Problemen zu stellen und seine Entscheidungen vor sich selbst zu verantworten. Individuation bedeutet, sich nicht danach zu richten, „was man sollte“ oder „was im allgemeinen richtig wäre“, sondern in sich hinein zu horchen, um herauszufinden, was die innere Ganzheit (das Selbst) jetzt hier in dieser Situation „von mir oder durch mich“ bewirken will.

(Quelle: Wikipedia 30.1.2009)